Oliver Platt (Terry Ostroff)

oliverplatt

Oliver Platt ist am 12. Januar 1960 in Kanada geboren. Er wurde für den Golden Globe Award, mehrere Emmys und den Screen Actors Guild Award.

Familie

Seine ersten 3 Monate verbrachte Platt in Ontario mit seiner Mutter Sheila Maynard, einer Krankenschwester und seinem Vater Nicholas Platt, einem US-Diplomaten. Sein älterer Bruder, Adam Platt, ist ein New Yorker Restaurantkritiker. Sein jüngerer Bruder heißt Nicholas. Nach diesen 3 Monaten zog seine Familie in die Staaten zurück. Seit 1992 ist er mit seiner Frau Mary Camilla Bonsal Campbell verheiratet. Seitdem fokussiert er sich mehr auf TV-Shows und Filme anstatt auf Theaterauftritte. Er selbst sagt, dass er zwar Theater liebt, aber er eine Frau und drei Kinder hat und in Filmen zu spielen sei nunmal profitabler als im Theater schauzuspielern. Wenn man eine Familie hat, müsse man sich Gedanken machen ob man seiner Leidenschaft nachgeben oder gut für die Familie sorgen wolle. Seine Tochter Lily wurde 1995 geboren. Sein Sohn George ist 1997 zur Welt gekommen, seine jüngere Tochter zwei Jahre später. Um seine Familie regelmäßig sehen zu können, besitzt er ein offenes Flugticket, wenn er an einem Film arbeitet.

Leben

Da sein Vater ein Diplomat war, verbrachte er viel Zeit in Asien, dem mittleren Osten und Washington, D.C., deswegen ist er nach eigener Aussage noch heute neidisch auf Menschen, welche die Möglichkeit hatten Wurzeln zu schlagen und sich einen Freundeskreis aufzubauen. Er besuchte die Tagesschule Colorado Rocky Mountain School in Carbondale, Colorado und machte seinen Abschluss in Drama an der Tufts University, wo er sich mit Hank Azaria anfreundete. Daraufhin arbeitete er drei Jahre lang in einem Theater in Boston, Massachusetts. Er selbst sagt, dass es das beste Training war, was er hätte kriegen können. Etwas später zog er nach New York.

Karriere

Nach Married to the Mob tauchte er in den Filmen Working Girl (1988), Flatliners (1990), Beethoven (1992), Die drei Musketiere (1993), A Time to Kill (1996) und Bulworth (1998). 1998 spielte er zusammen mit Stanley Tucci in The Impostors. Die Charaktere, die sie in dem Film verkörpern haben sie kreiert während einem Stück an der Yale University. Das Drama Deadline fokussierte sich auf die Leben von Zeitungsjournalisten in New York und wurde von Dick Wolf gemacht, der auch die Serie Law & Order erschaffen hat. Von 2004 bis 2006 spielte er Russell Tupper in der Serie Hugg und fuhr viel Lob dafür ein. Er spielt einen alkoholsüchtigen, drogensüchtigen, sexsüchtigen Workaholic. Weitere Filme, in denen er mitwirkte sind The Ice Harvest (2005), The Ten (2007), 2012 (2009), X-Men: First Class (2011), Chef (2013), Frank and Cindy (2015), Rules don´t Apply (2016) und einige mehr.