Kritik am Film

Camera

“Nun muss man von einer Vorort-Tragikomödie nicht gleich eine tiefgründige Mittelklasse-Abrechnung à la American Beauty erwarten. Doch Regisseur Julian Farino, der bisher für das Fernsehen gearbeitet hat, inszeniert das peinsame Hin und Her zwischen den Familienmitgliedern, die sich mit der Situation zu arrangieren und ihr angestrengt aus dem Weg zu gehen versuchen, meist so oberflächlich wie eine TV-Soap. Schon ästhetisch reicht die Vorort-Idylle mit ihren gepflegten Rasenflächen nie über einen Immobilien-Prospekt hinaus. Und inhaltlich traut sich die Tragikomödie nicht ans Eingemachte, sieht man von ein paar kessen Witzen über „alte Eier“ ab.”, so Birgit Roschy (Zeit Online)

Andreas Günther, filmstarts.de:

“Mit der Liebesbeziehung zwischen einem älteren Mann und einer jungen Frau im Zentrum mag die Handlung effektheischend klingen. Doch bei näherem Hinsehen entpuppt sich „Die Tochter meines besten Freundes“ als lebenskluge, stimmig inszenierte Komödie – und als unverbindlicher Leitfaden zum Glück.”